Fragen vor der Behandlung
Bevor es losgeht, tauchen meist dieselben Fragen auf. Hier sind die Antworten – einschließlich einer ausführlichen Übersicht zu den Kosten.
Ich habe schiefe Zähne! Bekomme ich in jedem Fall eine Spange?
Schief ist nicht gleich schief. Daher gibt es vor Behandlungsbeginn ein Gespräch mit dem Kieferorthopäden. Wie nötig eine Spange wirklich ist und welche am besten hilft, wird dann entschieden. Aber ohne Spange gibt es sicher keine geraden Zähne.
Brauche ich eine feste oder eine lose Zahnspange?
Das hängt davon ab, wie die Zähne stehen. Meist beginnen Behandlungen mit einer losen Spange, auf die eine feste folgt. Viele Fehlstellungen lassen sich nur mit einer festen Spange beheben.
Einen Überblick über alle Behandlungsformen und ihre Unterschiede finden Sie unter Zahnspangen im Überblick. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam im Termin.
Muss man sich Zähne ziehen lassen, bevor eine Spange eingesetzt wird?
Keine Angst, das lässt sich häufig vermeiden. Wenn in Einzelfällen doch zu wenig Platz im Mundraum ist, übernimmt das natürlich ein Zahnarzt.
Mein Kind ist ein Angstpatient. Was nun?
Bei uns wird nicht gebohrt oder gespritzt. Wir nehmen uns so viel Zeit wie nötig, um Vertrauen aufzubauen und Ängste abzubauen.
Wenn etwas mal nicht klappt: kein Problem. Wir machen einfach einen anderen Termin, und das so lange, bis Ihre Kinder freiwillig und gern zu uns kommen und mitarbeiten. Diese besondere Zuwendung hat sich über viele Jahre bewährt und führte bislang immer zum Erfolg.
Ab welchem Alter werden Spangen eingesetzt?
Da gibt es keine pauschale Regel. Meist ab dem 10. Lebensjahr, in Ausnahmefällen kann die Behandlung auch ab dem 6. Lebensjahr beginnen. Um sicherzugehen, was nötig ist, sollte rechtzeitig ein Beratungstermin vereinbart werden.
Gibt es eine Altersgrenze?
Nein, eine Zahnkorrektur ist immer möglich. Bei Erwachsenen erfolgt sie aber ausschließlich über feste Spangen oder Aligner.
Wie lange dauert die Behandlung?
Das kommt auf den Grad der Fehlstellung an. Als Faustregel lassen sich 3 Jahre sagen.
Sind schon alle bleibenden Zähne vorhanden, kann man direkt mit einer festen Spange beginnen. Diese wird dann 1 bis 2 Jahre getragen. Es folgt eine lose Nachtspange, die etwa 1 Jahr für Stabilisierung sorgt.
Dauert die Behandlung bei Erwachsenen länger als bei Kindern?
Nein. Die Behandlungsdauer hängt nicht vom Alter ab.
Was kostet die Behandlung?
Die Kosten sind für jeden Patienten individuell und hängen von der Behandlungsdauer, dem Aufwand beziehungsweise der Schwere der Fehlstellung und den benötigten Geräten und Spangen ab.
Gesetzlich versichert: Bei Kindern und Jugendlichen wird eine Behandlung in vielen Fällen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, bei Erwachsenen meist nur bei sehr schweren Kieferfehlstellungen. Für die Dauer der Behandlung strecken Sie 20 % der Behandlungskosten zunächst vor – die Sie nach erfolgreichem Abschluss von der Krankenkasse zurückbekommen.
Private Zusatzkosten fallen an für spezielle Brackets, Metallbögen, zusätzliche Diagnostik oder spezielle Behandlungsmethoden. Diese können bei einer Zusatzversicherung oder bei der Steuererklärung als außergewöhnliche medizinische Kosten eingereicht werden.
Privat versichert: Übernahme und Eigenanteil hängen vom zahnmedizinischen Tarif ab, den Sie abgeschlossen haben.
Eine Zahnzusatzversicherung, die Kieferorthopädie einschließt, kann sinnvoll sein – dann aber vor der Diagnosestellung in einer kieferorthopädischen Praxis.
Selbstverständlich klären wir Sie vor der Behandlung in einem Aufklärungsgespräch und mit einem schriftlichen Behandlungsplan über die individuellen Kosten auf.
Ihre Frage war nicht dabei?
Rufen Sie uns an unter 09131 20 26 85 oder schreiben Sie uns – wir antworten Ihnen gern persönlich.
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Wir freuen uns darauf, Sie persönlich zu beraten und gemeinsam den optimalen Behandlungsplan für Ihr Lächeln zu finden.